Dokumentation

Gruppe 7 der Fontane-Klinik

Im Rahmen unserer therapeutischen Projektarbeit hat sich die Gruppe 7 der Fontane-Klinik intensiv mit der Bedeutung des Gedenktages und dem diesjährigen Motto „Verändern, um Leben zu retten!“ auseinandergesetzt.
Gemeinsam haben wir Informationsmaterial recherchiert, einen Aushang gestaltet und innerhalb der Klinik eine Gedenkaktion initiiert. Patientinnen und Patienten konnten die Namen verstorbener Menschen auf selbst gestalteten Schmetterlingen festhalten und diese an unserer Gedenkwand anbringen. Damit wollten wir den Verstorbenen einen sichtbaren Platz geben, persönliche Erinnerungen bewahren und zugleich andere Menschen dazu anregen, innezuhalten und zu gedenken.
Die Aktion sollte außerdem darauf aufmerksam machen, dass Suchterkrankungen behandelbare Erkrankungen sind und dass Prävention, niedrigschwellige Hilfen, Aufklärung, Mitgefühl und frühzeitige Unterstützung Leben retten können.

 

Eingesandt von:

Gruppe 7 der Fontane-Klinik,



Dokumentation

Beratungsstelle Nidro Neustadt

Im Jahr 2025 sind leider einige Klient*innen der Beratungsstelle NIDRO Neustadt an den Folgen des Konsums verstorben. Deshalb möchten die Mitarbeitenden den Tag gemeinsam mit allen Interessierten nutzen, um den Verstorbenen zu gedenken. Gemeinsam gestalten wir am 21.07.2026  (Gedenk-) Steine, die in unserem Garten als Erinnerung ausgelegt werden. Niemand wird vergessen!

Eingesandt von:

Therapieverbund Ludwigsmühle gGmbH, Beratungsstelle Nidro Neustadt



Dokumentation

Flingern mobil e. V. Düsseldorf

Internationaler Gedenktag für verstorbene drogengebrauchende Menschen

Zum Gedenken an verstorbene Drogengebrauchende in der Stadt Düsseldorf haben die katholische und die evangelische Kirche am Dienstag einen ökumenischen Gottesdienst in der St. Elisabethkirche gehalten.

„In diesem Gottesdienst nehmen wir Menschen in den Blick, die oft nur als Gruppe wahrgenommen werden. Heute geht es um einzelne, individuelle Menschen mit einer eigenen Geschichte“, so Diakon Kehrbusch. Für die evangelische Seite stand Pfarrer Fricke dem Gottesdienst vor.

Der Gottesdienst mit anschließendem Programm ist seit 2002 ein fester Bestandteil von Flingern mobil.

Gewidmet war der Gottesdienst den 49 namentlich bekannten Menschen, die im vergangenen Jahr an Drogen oder den Folgen des Drogenkonsums in Düsseldorf verstorben sind. Ein wichtiges Ritual ist für uns die Benennung und das Anzünden der Kerzen zum Gedenken. Ein kurzer Moment der Ruhe, Stille und Anteilnahme.

Nach dem Gottesdienst gab es Kaffee und Raum sich auszutauschen, gemeinsam zu trauern oder sich abzulenken. Vor der Kirche verteilten die Sozialarbeitenden gepackte Tüten mit verschiedenen Überraschungen, die das Leben auf der Straße erleichtern können. Zudem wurden Schmetterlinge, als Symbol des Gedenkens an die Verstorbenen, mit Kreidespray auf den Boden vor der Kirche gesprüht.

Organisiert und gestaltet haben den Gottesdienst die evangelische und katholische Kirche in der Stadt Düsseldorf gemeinsam mit den Organisationen in der Landeshauptstadt, die Hilfsangebote für drogengebrauchende Menschen anbieten: Caritasverband, Diakonie, Drogenhilfe, Flingern mobil, IN VIA und der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer.

 

Eingesandt von:

Geschrieben von Denise Rosenzweig (Flingern mobil e.V.)



Dokumentation

Café Light – Mülheim an der Ruhr

Gemeinsam haben wir einen bewegenden und harmonischen Tag verbracht. Nach der herzlichen Begrüßung unserer Klienten und externen Gäste folgte ein Moment des innehaltenden Gedenkens. Ein Seelsorger verlas feierlich die Namen unserer verstorbenen Freunde, während wir für jeden von ihnen eine Kerze entzündeten.
Im Anschluss tat es gut, beisammen zu sitzen, gemeinsam zu essen und vertraute sowie neue Gespräche zu führen. Ein besonderes Highlight war unsere Kreativ-Ecke.
Viele von Ihnen haben kleine, individuelle Leinwände gestaltet. Zusammengefügt ergaben diese Einzelteile ein großes, farbenfrohes Gemälde. Es ist ein wunderschönes, visuelles Symbol für unsere starke Gemeinschaft geworden.

Es war für uns alle ein rundum gelungener Tag, der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird

Eingesandt von: 

Café Light in Mülheim an der Ruhr



Presse

NDR 21. Juli – der weltweite Gedenktag für Drogentote

 



Presse

WDR – Weniger Drogentote in Wuppertal: Gute Nachrichten am Gedenktag

 



Dokumentation

jes-Peine

Auch in Peine haben wir am Internationalen Gedenktag der verstorbenen Drogengebraucher*innen innegehalten und gemeinsam an die Menschen erinnert, die nicht mehr unter uns sind.

Wir gedachten unserer Freunden, Weggefährten und Menschen, mit denen wir gelacht, gehofft und Zeit verbracht haben. Doch unser Gedenken galt auch all denjenigen, deren Namen wir nie erfahren haben. Im vergangenen Jahr verloren allein in Deutschland 2.150 Menschen ihr Leben infolge ihres Drogenkonsums. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch – mit einer Geschichte, mit Träumen, mit Angehörigen und Menschen, die sie vermissen.

Gemeinsam luden das Lukaswerk Peine und die Selbsthilfegruppe JES Peine auf den Hof des Café Ankerpunkt ein. Dort entstand mit kleinen Namensschildern ein Ort des Erinnerns – ein stilles Zeichen dafür, dass diese Menschen nicht vergessen sind. In den kommenden Tagen wird dieser Ort mit Blumen und Steinen weiter wachsen und allen die Möglichkeit geben, innezuhalten, zu gedenken und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Denn jeder Mensch verdient es, erinnert zu werden.

Eingesandt von:

jes-Peine



Dokumentation

Suchtarbeitskreis Fürstenfeldbruck

Der Suchtarbeitskreis Fürstenfeldbruck, vertreten durch das P6 Neo, der Suchtberatungsstelle der Caritas Fachambulanz für Suchterkrankte, dem KBO Isar-Amper Klinikum FFB und der Fachklinik Grafrath stellten sich am Geschwister Scholl Platz in Fürstenfeldbruck der Öffentlichkeit vor und repräsentierten das Suchthilfenetzwerk im Landkreis Fürstenfeldbruck.
Fachkräfte aus den Einrichtungen standen mit einem Mitmachangebot und als AnsprechpartnerInnen für Betroffene, Nichtbetroffene und Interessierte zur Verfügung.
Neben den Informationsmaterialien und den vielen offenen Gesprächen wurden die „Mitmachangebote“ gerne genutzt.
Bunte Schmetterlinge wurden mit Kreiden auf den Boden gemalt und Papierschmetterlinge wurden mit Gedanken und/oder Zeichnungen an Verstorbene gestaltet und zu einer Collage gestaltet. Ein Betroffener gestaltete im Vorfeld Schmetterlinge aus Lenol-Druck und verteilte diese als Zeichen vor Ort.
Ein insgesamt gelungener Tag, um Aufmerksam zu machen, vermissten Menschen zu gedenken und Betroffenen die Hand zur Hilfe zu reichen.

Eingesandt von:

Suchtarbeitskreis Fürstenfeldbruck



Dokumentation

AWO Ambulanz Karlsruhe

Der 21. Juli wurde in der AWO Ambulanz Karlsruhe genutzt um sich an die verstorbenen zu erinnern. Nahestehende und Verwandte bekamen die Möglichkeit ihre Liebsten auf Steinen und Karten künstlerisch zu verewigen

Eingesandt von:

AWO Ambulanz Karlsruhe



Dokumentation

LH Hannover

Anlässlich des Gedenktages fand mit ca. 50 Teilnehmenden zum Abschluss der Trauerfeiern in den Einrichtungen, eine abschließende gemeinsame Veranstaltung am Gedenkstein statt.

Eingesandt von:

LH Hannover



Dokumentation

Abrigado – Luxemburg

Gestern, am 21. Juli, haben wir im Drogenhilfezentrum Abrigado in Luxemburg den internationalen Gedenktag der Drogentoten genutzt, um innezuhalten und den Menschen zu gedenken, die ihr Leben infolge von Drogenkonsum verloren haben.

Klientinnen und Mitarbeiterinnen hatten die Möglichkeit, ihre Gedanken, Erinnerungen oder Botschaften aufzuschreiben oder mit einer Zeichnung auszudrücken. Jede Nachricht und jedes Bild stand für einen Menschen, der Spuren hinterlassen hat und dessen Leben nicht vergessen werden soll.

Im Anschluss wurden die gesammelten Werke in einem stillen, gemeinsamen Moment verbrannt. Das Feuer stand symbolisch für das Loslassen, das Erinnern und den Respekt gegenüber den Verstorbenen. In der Stille entstand Raum für persönliche Gedanken, Trauer und Verbundenheit.

Dieses gemeinsame Projekt sollte Raum für Erinnerung, Trauer und Begegnung schaffen. Gleichzeitig erinnerte es daran, wie wichtig Mitgefühl, Prävention und Unterstützung für Menschen mit Suchterkrankungen sind.

Denn hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Jeder Mensch hat eine Geschichte – und jeder Mensch verdient es, in Erinnerung zu bleiben.

Eingesandt von:

Abrigado – Luxemburg



Dokumentation

Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V.

Unter gemeinsamer Beteiligung der Wohnungsnotfallhilfe und Suchthilfe in Mettmann und Wülfrath, haben wir den im letzten Jahr verstorbenen Drogengebrauchenden, besonders unseren im letzten Jahr 14 verstorbenen Klient:innen gedacht. Symbolisch haben wir für die 14 verstorbenen Klient:innen Stühle aufgestellt, es gab Redebeiträge, eine Schmetterlingsbastelaktion, wir haben gemeinsam gesungen und ein Herz aus weißen Rosen gelegt.

Eingesandt von:

Caritasverband für den Kreis Mettmann e. V.



Dokumentation

DroBel Lehrte

Wir hatten ein gemütliches Beisammensein mit schönen Erinnerungen an die Verstorbenen der letzten Jahre.

Eingesandt von:

Drogenberatung Lehrte e.V. Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, Lehrte