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Der Paritätische Niedersachsen

Dokumentation
„Sie nannten dich das schwarze Schaf“
„Sie nannten dich das schwarze Schaf.
Nicht, weil du Unrecht hattest – sondern weil du anders warst.
Das schwarze Schaf passt sich nicht an. Es hat zu viele Klippen gesehen, die als Traditionen getarnt waren.
Zu viele Käfige, die „normal“ genannt wurden.
Während die Herde dem Weg ohne Fragen folgte, hast du gezögert, hinterfragt, bist gestolpert.
Du warst unbequem, weil du gefühlt hast.
Du warst auffällig, weil du nicht vergessen konntest.
Du warst verletzlich, weil du ehrlich warst.
Und sie nannten dich schwach, obwohl du jeden Tag gegen dich selbst gekämpft hast.
Und manchmal bauen sie Brücken, von denen die Herde nie wusste, dass sie sie braucht.
Sie nannten dich das schwarze Schaf aber in Wahrheit warst du der Beweis,
dass Menschlichkeit nicht immer der Norm entspricht.“
Beitrag von: Projekt Lüsa
Dokumentation
Plötzlich tot – ewig in Erinnerung
Plötzlich tot – der Augenblick, der alles verändert und uns die Endlichkeit des Lebens vor Augen führt. Bei manchen Klienten und Klientinnen sagen wir wirklich häufig: „Oh, der sieht aber heute schlecht aus.“ Und dann beobachten wir, wie dieser Mensch irgendwie Tag für Tag überlebt und seinen Gewohnheiten nachgeht.
Doch plötzlich wird er ohne Vorwarnung, meist auch ohne Abschied, aus dem Leben gerissen – und obwohl wir es ahnten und sogar erwartet haben, sind wir schockiert und traurig. Irgendwie ist es dann doch plötzlich. Derjenige ist einfach weg – er fehlt. Dann überkommt uns die Trauer. Im besten Fall haben wir in unserem Team die Möglichkeit, von den Erlebnissen mit dem Menschen zu erzählen und somit die Erinnerung an ihn zu bewahren. Denn das kann bleiben: die Erinnerung.
Häufig erleben drogenabhängige Menschen eine soziale Einsamkeit – das heißt, sie sind kaum in einen Bekannten-, Freundes- oder Familienkreis eingebunden und verspüren manchmal eine Sehnsucht nach verlässlichen und vertrauensvollen Beziehungen. Einige haben das Gefühl der Geborgenheit oder der Zugehörigkeit nie erlebt – weder in ihrer Ursprungsfamilie noch in ihrem späteren Werdegang. Oftmals leben sie eher ausgegrenzt und sind von Selbst- oder Fremdstigmatisierung betroffen. Sie fühlen sich verlassen und aufgrund ihrer Suchterkrankung oft unverstanden und isoliert. Einfach formuliert: Sie fühlen sich einsam. Und manchmal versterben sie auch in dieser Einsamkeit.
Das Team von Arzt Mobil Gelsenkirchen e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, mit niedrigschwelligen Angeboten die Menschen zu unterstützen und zu begleiten. Dieser verlässliche Kontakt ist manchmal der einzige „cleane“ Kontakt außerhalb der Szene. Zudem ermöglicht der Verein einen Zugang zur medizinischen Versorgung. Dazu gehören die Akutbehandlung und medizinische Beratung durch die Ärztin sowie die schadensminimierenden Strategien der Streetworkerinnen. Sie klären über Infektionskrankheiten auf, verteilen „Safer-Use“- (u. a. Spritzentausch) und „Safer-Sex“ Material, vereinbaren Arzttermine und organisieren Krankenhausaufenthalte. Kleine
positive Veränderungen beruhen oftmals auf der menschennahen Motivationsleistung durch das Personal von Arzt Mobil Gelsenkirchen e.V.
Beitrag von: Arztmobil Gelsenkirchen
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Immer mehr Drogentote: Diese Substanz ist besonders gefährlich
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MSN – Frankfurter Allgemeine
Dokumentation
Was sie mit ihrem gesprühten Schmetterling verbinden
Als Vertreter der katholischen Seelsorgeeinheit Emmendingen-Teningen hat Herr Alfons Woestmann uns mit Liedern und Worten durch die Veranstaltung geleitet. Eine Mitarbeiterin unserer Einrichtung hat Fürbitten vorgetragen.
Zu unserer Veranstaltung sind etwa 20 Menschen verschiedenen Alters gekommen, mit welchen wir gemeinsam Schmetterlinge auf den Boden gesprüht haben
Sehr bewegend war als Teilnehmende aussprachen, was sie mit ihrem gesprühten Schmetterling verbinden und wem sie damit gedenken.
Im Anhang zwei Bilder zu unserer Aktion. Eins zeigt den Redner Alfons Woestmann, welcher sich Gedanken macht zum Lied „but I still haven´t found what I´m looking for“ von U2.
Das Andere hält unsere Sprühaktion fest.
Beitrag von: Jugend- und Drogenberatung emma Emmendingen
Dokumentation
Es ist wichtig, dass es diesen Gedenktag gibt
Bei uns in der Palette in Hamburg haben wir uns am 21.07.25 gemeinsam an verstorbene Drogengebrauchende erinnert.
Es wurden Kerzen angezündet und Namen der verstorbenen aufgeschrieben. Es war eine schöne Atmosphäre und in dem gemeinsamen Austausch zwischen Mitarbeitenden und Klient*innen wurden sowohl witzige als auch traurige Erinnerungen geteilt. Es ist wichtig, dass es diesen Gedenktag gibt.
Beitrag von: Palette gGmbH Hamburg
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General-Anzeiger Bonn
Dokumentation
Kreideschmetterlinge zwischen den Eingängen
In der Woche vor dem Gedenktag haben wir über einen Insta-Post auf den Gedenktag aufmerksam gemacht.
Zudem hing an allen drei Standorten der Suchtberatungsstellen (AWO, Alexianer IBP e.V und Caritasverband) im Kreis Coesfeld ein Banner, um den Verstorbenen zu gedenken.
An den Standorten der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes (Lüdinghausen) und der Fachstelle Suchtprävention (Dülmen) flogen aufgesprühte Kreideschmetterlinge zwischen den Eingängen und Bannern hin und her.
Begleitet wurde die Aktion über den Insta-Kanal des Caritasverbandes am gleichen Tag.
Beitrag von: Caritasverband für den Kreis Coesfeld e.V.
Dokumentation
Aufmerksamkeit für den Gedenktag 21.Juli
Wir haben mit Postern in unserer Einrichtung auf den Gedenktag aufmerksam gemacht.
In der Innenstadt von Germersheim wurden von uns Wristbands und Flyer an Passanten verteilt, um ein Bewusstsein für den Gedenktag 21.07. und die verstorbenen Drogengebrauchenden zu schaffen.
Beitrag von: Therapieverbund Ludwigsmühle gGmbH – NIDRO Beratungsstelle Germersheim
Dokumentation
Das Trauern fällt vielen unserer Besucher*innen nicht leicht
Am Montag haben Drobs und Aidshilfe gemeinsam den Gedenktag begangen.
In diesem Jahr haben wir die Nutzer*innen beider Beratungsstellen vormittags zu einem Frühstück ins Kontaktcafé eingeladen, das im Garten stattfand. Das Beisammensein an diesem besonderen Tag tat allen Allwesenden gut. Das Trauern fällt vielen unserer Besucher*innen nicht leicht, und einige vermeiden es leider auch bewusst, an diesem Tag die Beratungsstelle zu besuchen.
Umso wichtiger war es uns, mit denen, die kamen, den Vormittag gut zu verbringen. Es wurden kleine Gedenksteine gestaltet, viel über vergangene Zeiten und verstorbene Weggefährt*innen gesprochen, aber auch über Naloxon, fehlende Begegnungsorte für Drogengebrauchende, Obdachlosigkeit und andere individuelle Herausforderungen.
Sichtbar nach außen war das große schwarze Banner an der Fassade des Gebäudes zu sehen, das auf 2.137 verstorbene Menschen hinwies.
Genauso sichtbar müssen Angebote ausgebaut werden, um weitere Todesfälle zu vermeiden.
Herzliche Grüße aus dem Kreis Warendorf, auch im Namen des Arbeitskreis Jugend- und Drogenberatung im Kreis Warendorf e.V.
Beitrag von: Aidshilfe Ahlen e.V. – Beratungsstelle für den Kreis Warendorf
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MSN – Frankfurter Allgemeine
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