Bericht & Bilder: Abrigado – Luxemburg

Gestern, am 21. Juli, haben wir im Drogenhilfezentrum Abrigado in Luxemburg den internationalen Gedenktag der Drogentoten genutzt, um innezuhalten und den Menschen zu gedenken, die ihr Leben infolge von Drogenkonsum verloren haben.

Klientinnen und Mitarbeiterinnen hatten die Möglichkeit, ihre Gedanken, Erinnerungen oder Botschaften aufzuschreiben oder mit einer Zeichnung auszudrücken. Jede Nachricht und jedes Bild stand für einen Menschen, der Spuren hinterlassen hat und dessen Leben nicht vergessen werden soll.

Im Anschluss wurden die gesammelten Werke in einem stillen, gemeinsamen Moment verbrannt. Das Feuer stand symbolisch für das Loslassen, das Erinnern und den Respekt gegenüber den Verstorbenen. In der Stille entstand Raum für persönliche Gedanken, Trauer und Verbundenheit.

Dieses gemeinsame Projekt sollte Raum für Erinnerung, Trauer und Begegnung schaffen. Gleichzeitig erinnerte es daran, wie wichtig Mitgefühl, Prävention und Unterstützung für Menschen mit Suchterkrankungen sind.

Denn hinter jeder Zahl steht ein Mensch. Jeder Mensch hat eine Geschichte – und jeder Mensch verdient es, in Erinnerung zu bleiben.

Bericht & Bilder von:

Abrigado – Luxemburg