Der Gedenktag 2025

„Herzlichen Dank“, sagt der JES-Bundesvorstand  all jenen Einrichtungen, Gruppen, Bündnissen, Verbänden und auch Einzelpersonen, die Veranstaltungen und Aktionen anlässlich des 21 Juli durchgeführt haben.

Auf Grundlage der zunehmend vielfältigeren und umfangreicheren Rückmeldungen eurer Beiträge und Berichte zum Gedenktag haben wir uns dazu entschlossen die Dokumentation neu zu strukturieren und anders zu gestalten.

Die klassische „Sonderausgabe“ des Drogenkuriers zum Gedenktag wird es in dieser Form nicht mehr geben und wird durch eine digitale Dokumentation ersetzt.

Die erfreulicherweise stetige Zunahme der Anzahl von Veranstaltungen am 21 Juli und der stetig wachsende Umfang an Berichten, Bildern und persönlichen Beiträgen übersteigt inzwischen unsere redaktionellen und finanziellen Möglichkeiten zur Realisierung eines Printmediums.

Durch eine digitale Dokumentation, bieten wir euch mehr Möglichkeiten, eure Veranstaltungen in Text, Bild und Ton umfangreicher und ausführlicher zu präsentieren.

Künftig wird die ausführliche Dokumentation vorrangig hier auf der Homepage des Internationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebraucher*innen veröffentlicht.

In der nächsten Ausgabe des Drogenkuriers wird der Gedenktag natürlich entsprechend gewürdigt.

Wir Bitten um euer Verständnis und hoffen auf zahlreiche Zusendungen eurer Berichte und/oder Beiträge.

Der JES-Bundesvorstand

Sprache kann verletzen, aber auch verbinden!

Unsere Bitte an alle

Für viele Organisationen, Vereine und auch Selbsthilfegruppen ist das Thema Sprachgebrauch eines, das gerade sehr aktuell diskutiert wird. Natürlich geht das auch nicht an unserem Netzwerk vorbei. Oder sollten wir sagen, gerade uns beschäftigt der Umgang mit Sprache, Worten, Bezeichnungen seit längerem und gerade auch ganz aktuell.

Genau zum Zeitpunkt des „Gedenktages für verstorbene Drogengebrauchende“ drängt sich das Thema von ganz alleine in unser Blickfeld.

Der Gedenktag wird nicht überall als das bezeichnet, was er ist: der „Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende“. Mal heißt er Drogentotengedenktag und in einer anderen Region wird er als Drogentotentag betitelt.

Gerade der 21.07. steht mit den bundesweiten Themen und Aktionen für Zusammenhalt, um gemeinsam etwas nach außen zu transportieren und alle Beteiligten verfolgen mit den einheitlichen Aktivitäten ein gemeinsames Ziel.

Mit Einigkeit und einem einheitlichen Motto symbolisieren wir Zusammenhalt und Stärke. Dafür ist unserer Meinung nach die einheitliche Titulierung des 21.07. als „Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende“ eine logische Konsequenz und somit auch eine Bitte an alle Beteiligten.

Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn ihr als Kooperationspartner*innen, Unterstützer*innen und Aktivist*innen gemeinsam mit uns, dem JES Netzwerk, den 21.07. zum Gedenktag für verstorbene Drogengebrauchende erklärt und diesen in den Sprachgebrauch aufnehmt.

Wir hoffen, mit diesem Statement niemanden verletzt oder gar verärgert zu haben, denn das liegt uns fern. Wir schätzen euch als Unterstützer*innen und Kooperationspartner*innen sehr und hoffen auf weitere gemeinsame Gedenktage.

Der JES Bundesvorstand

Schmetterling